Max Dollinger

Der 1996 in Oberfranken geborene Bariton Max Dollinger entdeckte seine Liebe zur Musik bereits früh durch den Windsbacher Knabenchor und die Instrumente Gitarre, Klavier und Trompete. Bereits im Alter von zwölf Jahren stand er am Theater Hof als
Friedrich in „The Sound of Music“ sowie als Zweiter Knabe in „Die Zauberflöte“ auf der Bühne. Im Kinder- und Opernchor des Theaters sammelte der mehrfache Jugend-musiziert-Bundespreisträger seitdem umfangreiche Erfahrung im klassischen Musiktheater. Währenddessen konnte er sich zeitgleich in Hauptrollen in der Musical-AG seiner Schule u.a. als Nick in „Fame“ und sowohl als Audrey Zwo als auch als Orin Scrivello in „Der kleine Horrorladen“ ausprobieren. Nach seinem Abitur absolvierte er an der HMT Leipzig von 2015 bis 2019 sein Bachelorstudium „Gesang-Musiktheater“ bei KS Prof. Roland Schubert, das er mit Auszeichnung abschloss,
und begann im Anschluss daran den Master „Operngesang“. Daneben erhielt er durch Meisterkurse u.a. bei Prof. Alexander Schmalcz, Prof. Berthold Schmid, Prof. Regine Werner-Dietrich und Uwe Götz weitere wichtige Impulse. Um sich darüber hinaus auch im Musicalgenre fortzubilden, nahm er Unterricht bei Musicalexperten
wie Prof. Noelle Turner und Prof. Kenneth Posey.
Neben Hochschulproduktionen führten Gastengagements den jungen Bariton als Moralès in „Carmen“, Curio in „Giulio Cesare in Egitto“, Oberst Pickering in „My Fair Lady“ und Oberst Ollendorf in „Der Bettelstudent“ bereits an die Oper Leipzig, die Oper Chemnitz, das Theater im Palais Berlin und an das Theater Nordhausen. Ein besonderer Höhepunkt war für ihn die Gestaltung der männlichen Hauptrolle in der Uraufführung des Kammerspiels „PINK – Manchmal braucht’s nur einen Lippenstift“ am Renaissance-Theater-Berlin. In der Spielzeit 2020/21 ist Max Dollinger Ensemblemitglied am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau und wird dort u.a. als Malatesta in „Don Pasquale“ zu erleben sein.
Neben dem Musiktheater stellt besonders die Kleinkunst die Leidenschaft des Sängerdarstellers dar, wodurch er zusammen mit dem Pianisten Wolfgang Skill mit eigens konzipierten, musikalisch-literarischen Programmen u.a. wie „Der verspielte Mann“ und „Kurt Tucholsky: Lachen ohne Weinen“ auftritt. Weitere Konzerte führten
ihn als Solisten bereits an das Gewandhaus zu Leipzig, zum Bachfest Leipzig, zum Altenburger Musikfestival sowie an den Friedrichstadt-Palast Berlin.
Beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2017 für Musical-Chanson wurde er mit dem Förderpreis der Stiftung Rosenbaum und dem Sonderpreis der Staatsoperette Dresden sowie bei der Sächsischen Sängerakademie mit einem Förderpreis ausgezeichnet. Darüber hinaus war er von 2017 bis 2019 Deutschlandstipendiat des
Vereins Junge Stimmen Leipzig e.V.

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