Julian Dominique Clement

Der Bariton Julian Dominique Clement erhielt seine frühe sängerische Ausbildung bei den Chorknaben Uetersen. Darüber hinaus erhielt er über viele Jahre Cello- und Klavierunterricht.
Erste solistische Erfahrungen sammelte er als Knabensopran mit der Kinderoper „Die drei Rätsel“ von Detlev Glanert (2007) sowie durch Knabenpartien in Kirchenkonzerten.
Als Bariton war er für mehrere Jahre Schüler bei Prof. Jörn Dopfer (Hochschule für Musik und Theater Hamburg). Seit Herbst 2017 studiert er Gesang bei Prof. Roland Schubert an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“.

Seit mehreren Jahren ist er als freischaffender Konzertsolist in Oratorien und Kantaten zu hören, so auch beim Bachfest Leipzig. Außerdem sang er als Solist in chorsinfonischen Werken wie J. Haydns Missa in tempore belli im Gewandhaus zu Leipzig oder dem oratorischen Werk „Christus der Auferstandene“ von Gustav Schreck in der Thomaskirche in Leipzig. Mit diesem Werk erschien im November 2018 seine erste CD. Außerdem sang er 2020 im „telemann project“ Erstaufnahmen von Kantaten G. P. Telemanns und 2021 mit dem Neumeyer Consort Händels „Messiah 1741“ ein.

Auf der Hochschulbühne stand er unter anderem 2019 als Offizier in C. Millöckers Operette „Der Bettelstudent“. Im März 2020 sang er die Rolle des Grafen in Mozarts „Nozze di Figaro“ im Opernprojekt „operationderkünste“ in Berlin. Seinen ersten Papageno in Mozarts Zauberflöte sang er im Juni 2021 mit den Thüringer Symphonikern in Rudolstadt/Saalfeld.   
Seit der Spielzeit 2019/20 ist er Gast an der Oper Leipzig und als Lillas Pastia in G. Bizets „Carmen“ und im Juli 2021 als Studentenführer/Regisseur in der Uraufführung von Gerd Kührs „PARADIESE“ zu hören.        
          
Daneben widmet er sich seit einigen Jahren mit Liederabenden intensiv dem Kunstlied. Hier fand er wichtige Impulse u.a. bei Prof. Christoph Prégardien und Prof. Alexander Schmalcz.